Chronik des Sportvereins 08 Norheim (Nahe) e. V.

 

 

Es waren 16 sportbegeisterte junge Leute, welche die Gründung des Sportvereins im August des Jahres 1908 vornahmen, so dass der SV 08 als ältester Verein Norheims anzusehen ist.

Es gelang durch freiwillige Spenden, den ersten Fußball zum Preis von 5,50 Mark zu kaufen. Der damalige 1. Vorsitzende war Wilhelm Kirsch.

Das erste Fußballspiel im Gründungsjahr wurde gegen Ebernburg ausgetragen und endete mit 0:1. Der Verein nannte sich damals „Balatia“ Norheim. Die ersten Spiele fanden auf dem Werth der Mühle Brosius statt.

Während des 1. Weltkrieges (1914 - 1918) ruhte der Sportbetrieb. Die Unterlagen und Protokolle des Vereins gingen, ebenso im 2. Weltkrieg (1939 - 1945), größtenteils verloren oder wurden von den Militärbehörden beschlagnahmt. Die Schilderung der Chronik aus und vor dieser Zeit erfolgt aufgrund der Überlieferungen von damaligen Sportfreunden. Die Gemeinde Norheim betrauerte über 30 junge Mitbürger, so dass der Spielbetrieb erst im Jahre 1920 wieder langsam in Fluss kam.

Erst im Jahre 1921 gelang es den Sportverein, der sich jetzt Teutonia nannte und 35 Mitglieder zählte, so wiederzubeleben, dass im Sommer des gleichen Jahres Spiele stattfinden konnten.

Die Fußballspiele fanden von 1921 bis 1925 auf der Insel „Mittelwacke“ statt. Spieler und Zuschauer wurden mit einem Nachen (die „Emden“ - Eigentümer: Karl Jakobi) über die Nahe befördert.

Trotz der allgemein schlechten finanziellen Lage konnte diese Mannschaft durch Eifer und Fleiß – obwohl Fußball von Seiten der örtlichen Behörde verpönt war – die Nahegaumeisterschaft der oberen Nahe erringen. Das Entscheidungsspiel gegen Nohen wurde mit 2:1 gewonnen.

Immer mehr heranwachsende junge Leute schlossen sich dem Verein an, so dass eine zweite Mannschaft aufgestellt werden konnte, die des Öfteren zu Meisterehren in ihrer Gruppe kam. Die Vereinsfarben sind schwarz-weiß, alle Spieler waren stolz in ihrem Dress. In diesem Zusammenhang sollten Verse einiger Lieder besondere Erwähnung finden:

1.            Schwarz und weiß sind wir gekleidet, tragen unseren Dress mit Stolz.  Ein jedes Madel liebt den Fußballspieler, denn er ist aus kern’schem Holz.

2.         Drum, ihr Brüder vom Norheimer Sportverein, erhebt die Gläser voller Wein.  Der Noremer Sportverein geht niemals unter, denn die Meisterschaft soll unser sein.

Diese Lieder singend marschierte die Mannschaft nach jedem Heimspiel geschlossen bis zum Vereinslokal. Die Vereinslokale wurden bis zum Neubau des Sportheims im Jahre 1965 verschiedentlich gewechselt.

Im Jahre 1925-26 wurde die sich an Kruger’s Wiesen am Mühlenteich über der Teichbrücke anschließende frühere Kiesgrube (Loch), die als Schuttabladeplatz von den Einwohnern genutzt wurde, seitens der Gemeinde eingeebnet und mit Hilfe von Mitgliedern des Vereins und unter Bereitstellung von Kuhfuhrwerken der Landwirte zu einem Fußball-Spielplatz hergerichtet. Leider musste dieser Platz fast alljährlich nach entstandenen Hochwasserschäden durch die Mitglieder neu einplaniert und geordnet werden.

1933-34 war die Aufstellung einer Jugendmannschaft vorgesehen, wegen der hohen Arbeitslosigkeit und der allgemein schlechten finanziellen Lage musste man davon jedoch Abstand nehmen. Dem Verein war es nicht möglich der damaligen Jugend Bälle, Trikots und Schuhe zu beschaffen. Sogar der Weg zu auswärtigen Spielen musste größtenteils zu Fuß bewältigt werden. Spieler und Zuschauer nahmen große Strapazen auf sich und der damalige Idealismus für den Fußballsport kann sicher als einmalig bezeichnet werden.

Bedingt durch die schlechte wirtschaftliche Lage war es dem Verein nicht mehr möglich den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten. Deshalb spielten ein Großteil der 1. Mannschaft und einige Jugendspieler etwa 2 Jahre beim VfL Bad Münster. Danach konnte mit Hilfe einiger Spieler aus Bad Münster und Ebernburg der Norheimer Spielbetrieb wieder mit gutem Erfolg aufgenommen werden. Es konnte sogar der damalige Meister FC 07 Bad Kreuznach mit 2:1 bezwungen werden. In dieser Zeit konnte der Verein auch Pokalsieger mit der Sechsermannschaft (volle Spielzeit, kein Spielerwechsel möglich) werden.

1933 wurde das 25 jährige Jubiläum gefeiert und erste Ehrungen vorgenommen. Der Verein zählte 65 Mitglieder.

Die Begeisterung am Fußballsport nahm wieder zu, so dass eine Jugendmannschaft aufgestellt werden konnte. Davon wurden einige Jugendspieler zu einem Sepp-Herberger-Lehrgang berufen. Mit dem Erfolg, dass diese Mannschaft in der Saison1935/36 die Kreismeisterschaft erringen konnte.

Bedingt durch die Hitler Diktatur nahm der Abgang von jungen Spielern zu (Einzug zu Arbeitsdienst und Wehrmacht). Dies brachte dem Verein auch den ersten finanziellen Verlust ein. Der Vorstand hatte in jeder Hinsicht Mühe den Verein zu erhalten. Aufgrund der geforderten NSDAP-Zugehörigkeit blieb der Verein von 1937 bis 1939 ohne Vorsitzenden, wurde kommissarisch verwaltet. Der 2. Weltkrieg kam und über 60 Gemeinde- und Vereinsmitglieder kehrten nicht mehr in die Heimat zurück. Zudem gab es eine Vielzahl von Verwundeten. Nach Kriegsende kam 1945 das gesamte Vereinsleben durch ein Verbot der Besatzungstruppen völlig zum Erliegen, auch Versammlungen waren verboten.

Am 20. August 1946 wandten sich einige ältere Spieler (u.a. Karl Toigo, Valentin Jung, Johann Rickes) mit einem Antrag auf Wiederaufnahme des Spielbetriebes an die Militärregierung in Bad Kreuznach. Sie erhielten im gleichen Monat die vorläufige Genehmigung zur Neukonstituierung des Sportvereins in Norheim. Im Anschluss an diese Erlaubnis erfolgte dann ein Aufruf an die Einwohner in Norheim, worauf im September 1946 die erste Zusammenkunft erfolgte, an der über 50 Sportler teilnahmen. Hier wurde der erste Vorstand nach dem Krieg gewählt, der sich aus den Mitgliedern Karl Toigo, Valentin Jung, Bernhard Jung, Georg Singer und Alois Bott zusammensetzte. Zahlreiche Sportler meldeten sich zur aktiven Beteiligung, so dass mit dem Spielbetrieb begonnen werden konnte. Durch die Begeisterung der heranwachsenden Jugend am Fußballspiel wuchs auch die Mitgliederzahl an. Im Jahr 1950 erreichte der Sportverein seinen sportlichen Höhepunkt: Die 1. Mannschaft errang den Titel eines Kreis- und Pokalmeisters und gelangte nach Durchführung der Aufstiegsspiele in die II. Amateurliga Nahe, der sie noch lange Jahre angehörte. In dieser Zeit waren auch einige Spieler aus der Nachbargemeinde Traisen mit beteiligt, da dort der Spielbetrieb angesichts Spielermangels ruhte.

Es entstanden natürlich auch wieder eine 2. Mannschaft und eine Jugendmannschaft.

Im Spieljahr 1954 musste wieder der Weg in die A-Klasse Kreuznach angetreten werden. Nach einjähriger Zugehörigkeit in dieser A-Klasse hat sich die 1. Mannschaft im Spieljahr 1955/1956 durch eine große sportliche Leistung und nicht zuletzt auch durch eine einmalige Kameradschaft die Meisterschaft der Kreisklasse A gesichert. Diese Mannschaft (Jaromir Fajkus, Willi Gebhard, Karl Huf, Jakob Jung, Ludwig Kirsch, Arno Klein, Henning Klein, Richard Kostera, Hans Rickers,  Myrek Schubert und Heini Zier) erkämpfte sich nach Absolvierung der Aufstiegsspiele (SV 08 Norheim – Amateure Kirn 3:1, Weierbach – SV 08 Norheim 0:3, Amateure Kirn – SV 08 Norheim 6:2 und SV 08 Norheim – Weierbach 2:2) den Einzug in die II. Amateurliga Nahe.

Im Jahre 1958 feierte der Verein sein 50jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass wurde ein Wanderpokalturnier ins Leben gerufen. Das seit Jahren akut gewordene Problem des Baus eines neuen Sportfeldes wurde 1958 gelöst. Zu dieser neuen Sportanlage sah man sich gezwungen, da das Hochwasser der Nahe regelmäßig das Sportfeld verwüstete, so dass jährlich hohe, für den Verein untragbare Kosten entstanden. Nach vielen Verhandlungen mit Grundstückseigentümern, großer Unterstützung des damaligen Bürgermeisters Johann Gebhard und des Gemeinderates, konnte an der Niederhäuser Straße durch Grundstücksankauf und -tausch ein neues Sportgelände erschlossen werden. Aufgrund der Initiative des Vorsitzenden Ottokar Jakobi war es gelungen die Planierraupe des Südwestdeutschen Fußballverbandes für die Schaffung dieser neuen Sportstätte zu gewinnen. Die verbandseigene Raupe war mit der Planierung des Geländes ab dem 21. Juli beschäftigt. Nach viermonatiger Raupenarbeit und mehrmonatiger Handarbeit am Spielfeldrand wurde der Sportplatz 1961 fertiggestellt und war am 06.08.1961 zum ersten Mal bespielbar.

Am 13.12.1963 wurden im Vereinslokal Kuß („Zur Krone“) erstmalig ein Jugendleiter (Josef Seelig) und ein arbeitsfähiger Vorstand gewählt. Zu dieser Zeit hatte der Verein 75 Mitglieder.

Die erste Arbeit des Vorstandes war am 28.12.1963 unter Mithilfe einiger Spieler einen Ballfang (Höhe 5m, Breite 35m) an der Niederhäuser Straße zu errichten. Am Fuß der Böschung wurden 12 gestiftete Edelpappeln eingepflanzt. Am oberen Teil des Sportgeländes wurden zwei Holzmasten zur Anbringung von kleineren Flutlichtlampen errichtet, so dass auch bei Dunkelheit trainiert werden konnte.

In der Generalversammlung vom 12.06.1965 wurde der Beschluss zur Eintragung des Vereins mit dem Namen „Sportverein 08 e.V. Norheim“ beim Amtsgericht Bad Kreuznach gefasst.

Im gleichen Jahr wurden moderne Flutlichtlampen installiert. Der Bau eines eigenen Sportheimes wurde beschlossen und mit den Arbeiten nach vielen Verhandlungen und schriftlichen Eingaben bei Behörden und Sportverbänden begonnen. Während der Bauzeit halfen 65 Sportfreunde ehrenamtlich mit, so dass keine Lohnkosten sondern nur Materialkosten (zum Teil von einigen Bau- und Materiallieferfirmen verbilligt oder gespendet) entstanden. Im oberen Stockwerk befindet sich ein Gastraum mit Küche, im Untergeschoss die Toilettenanlagen, je zwei Umkleide- und Duschräume, eine Schiedsrichterkabine und ein Wirtschaftsraum. Am 11.05.1966 fand die erste Vorstandssitzung und am 20.05.1966 die erste Mitgliederversammlung im neuen Sportheim statt. Aus dieser wurde beschlossen, ein Freundschaftsspiel mit der heutigen Norheimer Partnergemeinde Tannay (Frankreich) auszumachen.  Schon an Pfingsten fuhr eine zusammengewürfelte Mannschaft nach Tannay. Daraufhin besiegelten beide Gemeinden 1968 eine Partnerschaft die bis zum heutigen Tage anhält.

Nach Pfingsten 1966 wurde das Sportheim mit einem Außenputz versehen und fertiggestellt, ebenso im gleichen Jahr die gesamte Kücheneinrichtung angeschafft.

Im Laufe der Zeit steigerte sich die Anzahl der Mitglieder auf 60 aktive und 110 passive. Der Verein konnte eine E-, D-, C-, B- und A-Jugendmannschaft nachweisen und teilweise mit guten Erfolgen aufwarten. (E- und D-Jugend Kreis- und Bezirksmeister). Möglich war dies insbesondere durch Trikots-, Ball- und Geldspenden des damaligen Jugendleiters und des 1. Vorsitzenden, was Nachahmung hervorrief.

Am 23. und 24.07.1966 fand auf dem Sportplatz die 1200-Jahr-Feier der Gemeinde Norheim unter Mithilfe aller Ortsvereine statt.

Die Zahl der Mitglieder erhöhte sich 1967 auf 215 (70 davon waren Jugendliche).

Im Jahre 1968 feiert der Verein sein 60jähriges Jubiläum mit Ehrungen von Mitgliedern und der Austragung von einigen Freundschaftsspielen, z. B. gegen den ESV Saarbrücken. An der Sportstätte wurde die Rohrumzäunung um das Spielfeld aufgestellt, eine neue Drainage eingebaut und 1969 eine neue Decke aufgetragen, der Parkplatz erweitert und mit einer Teerdecke überzogen.
Die 2. Mannschaft wurde 1970 durch ein 3:2 Sieg im Endspiel gegen SV Odernheim Kreismeister der Reservemannschaften.
Das erfolgreiche Team bestand aus Günter Gilsdorf, Berthold Jung, Wolfhard Reinhard, Rainer Borchert, Ottokar Flück, Jürgen Heblicj, Wolfgang Borchert, Ludwig Christmann, Kuni Schlapp, Arno Klein, Friedel Klein, Gerd Cataldie, Armin Massing, Herbert Kaffine, Arthur Kirsch und Alfred Gallon.

Im gleichen Jahr wurde auch der Einbau der Gasheizung für Gaststätte und Duschräume vorgenommen. Die Kosten wurden durch ein Darlehen der Königsbacher Brauerei, für dessen Abdeckung Kirmesveranstaltungen und Maskenbälle durchgeführt wurden, getragen.

1973 konnte mit den erwirtschafteten Überschüssen die Flutlichtanlage erweitert, vier neue Masten gesetzt und die Anlage neu verkabelt (der Anschluss wurde ins Sportheim verlegt) werden.

1974 erfolgte die Anschaffung eines neuen, größeren Rasenmähers. Sportlich musste die Mannschaft in die A-Klasse absteigen, nach einigen Jahren in die B-Klasse und Mitte der siebziger sogar in die C-Klasse, wo sie allerdings im Jahre 1979 Meister wurde und in die B-Klasse Ost Kreis Kreuznach aufstieg.

Am 11.05.1978 wurde in einer Sitzung beschlossen eine Hausfrauenabteilung (Turnerfrauen) zu gründen, wozu sich 16 Frauen gemeldet hatten. Bis 1983 hatte sich die Zahl der Frauen verdoppelt, heute zählt die Gruppe 36 Mitglieder. Die Übungsstunden finden in der Schulturnhalle statt.

1978 wurden zur Verbesserung der Heizungs- und Duschanlagen neue Geräte eingebaut, Duschräume und Toiletten mit Fliesen belegt.

1979 gelang der 1. Mannschaft der Aufstieg in die B-Kreisklasse Ost. Die Frauenturngruppe nahm am 27.05.1979 mit gutem Erfolg am Landesturnfest in Sobernheim teil.

Am 24.02.1980 wurde beschlossen, einen dringend notwendigen Sportheimanbau von 6 x 6,80 m in die Tat umzusetzen. Im gleichen Jahr wurden der Anbau (als Jugendraum vorgesehen) und die Garage (zur Unterbringung von Geräten) mit sehr viel Eigenleistung (über 35 Helfer) ans Sportheim angebaut. Der obere Teil wurde 1981 vollkommen installiert und fertig gestellt; außerdem die Gaststätte vollkommen restauriert, das Sportheim innen und außen renoviert und repariert sowie mit einem Neuanstrich versehen. 1981/82 wurde die B-Jugend Meister in ihrer Gruppe. Im Jugendbereich arbeitete man in den darauffolgenden Jahren erfolgreich in unterschiedlichen zusammengesetzten Spielgemeinschaften; diese Mannschaften wurden fast alle Meister (E- und D-Jugend Kreis- und Bezirksmeister). 1982 konnte der Anbau im unteren Teil fast fertig gestellt werden. Die Verfliesung des unteren Flurbodens wurde in Eigenleistung vom 1. Vorsitzen K.-H. Schäfer durchgeführt. Der Verein unterhält 1982 3 aktive und 5 Jugendmannschaften. Die Mitgliederzahl hat sich auf über 260 erhöht (davon 62 Aktive, 70 Jugendliche, 33 Hausfrauenabteilung).

In der Spielzeit 1982/1983 stieg die 1. Mannschaft nach der Meisterschaft wieder in die A-Klasse auf. Die Meisterelf wurde von Jakob Jung trainiert. Zu der Mannschaft gehörten folgende Spieler: Dirk Gallon, Uwe Gallon, Helmut Hoffmann, Rainer Jung, Ralph Jung, Bernd Kadisch, Ralf Lunkenheimer, Günter Lunkenheimer, Harald Lusmeier, Udo Lusmeier, Jens Müller, Michael Schmitt, Rainer Schmitt, Wilgo Zahn.

Zu Beginn des 75jährigen Jubiläumsjahres 1983 wurde durch den Vorstand das Abheben des schlechten Rasens und der Umbau des Spielfeldes zu einem Hartplatz beschlossen. Ebenso wurde die Flutlichtanlage auf 6 Masten erweitert. Die Erneuerung des Ballfangzaunes war bis dahin bereits durchgeführt worden.

1984 wurde der neue Hartplatz feierlich eingeweiht.

 

Bis 1989 ?

1990 wurden die Umkleide- und Duschräume im Sportheim umgebaut und renoviert.

Bis zur Saison 1990/1991 spielte die aktive Mannschaft in der A-Klasse Kreuznach. Dann stieg sie in die B-Klasse Kreuznach-Ost ab und tat sich die ersten 2 Jahre schwer Fuß zu fassen (Tabellenplätze 14 und 11).

Im Jahre1992 bekam das Spielfeld eine notwendige neue Oberschicht.

Im Zuge der Verschönerung des Sportgeländes wurde 1993 die Überdachung (Terrasse) vor dem Sportheim gebaut, so dass sowohl Schutz vor Regen, als auch vor der Sonne geboten ist.

Die Saison 1992/1993 schloss die aktive Mannschaft auf dem 6. Tabellenplatz ab, ein Aufwärtstrend wurde sichtbar. 1993/1994 verpassten sie nur knapp als 3. das Entscheidungsspiel um den Aufstieg (1 Punkt Rückstand, mit dem besten Torverhältnis der ersten 3 Mannschaften - 93:48).

Durch einen 3:2 Erfolg im Derby gegen den SV Traisen sicherte sich der SV 08 Norheim in der Fußball-Kreisliga Ost II (Saison 1995/1996) mit dem 2. Rang die Teilnahme an den Aufstiegsspielen gegen den TuS Winzenheim. Das Hinspiel wurde mit 2:1 in Winzenheim gewonnen. Im Rückspiel am 28.05.1996 sicherte sich die Mannschaft durch ein 1:1 auf eigenem Platz den Aufstieg in die Bezirksklasse. Die Mannschaft bestand aus folgenden Spielern: Jürgen Brendel, Klaus Ebertz, Dirk Gallon, Dieter Ingebrand, Ralf Jung, Holger Kadisch, Andreas Kirsch, Marco Neumann, Timo Petermann, Jochen Rech, Jörg Schäfer, Kai Wallauer, Marc Wetzmüller. 1996/97 schloss der SV08 Norheim in der Bezirksklasse Nahe Ost auf dem vorletzten Tabellenplatz ab. Durch den Aufstieg des Tabellen Zweiten in den Aufstiegsspielen, stieg der SV nicht ab.

Ein Jahr später hatte man nicht mehr so Glück. Zwar wurde man wieder vor dem FSV Niederhausen Vorletzter – doch dieses Mal vielen die Aufstiegsspiele negative aus und der SV stieg wieder in die Kreisliga ab.

Im neuen Jahrtausend befindet sich der SV 08 Norheim sportlich auf einer Achterbahnfahrt. Im Verlauf der Saison 2000/01 war der Verein bis März abgeschlagenes Schlusslicht der Kreisliga. Nach einer Siegesserie fand am letzten Spieltag das Entscheidungsspiel gegen den Vorletzten Volxheim statt. Dieses Spiel wurde mit 1:3 verloren und der SV stieg in die Kreisklasse ab. Jedoch konnte man den direkte Wiederaufstieg 2002/03 feiern. Mit einem Vorsprung von 4 Punkten und einer Bilanz von 18 Siegen, 2 Unentschieden, 2 Niederlagen und einem Torverhältnis von 88:23 setzte sich die Mannschaft vor der SG Sommerloch/Braunweiler als Meister durch. Folgende Spieler waren an diesem Aufstieg beteiligt: Ricco Ahnert, Jürgen Brendel, Klaus Ebetz, Sebastian Ess, Dirk Gallon, Stefan Gebhard, Matthias Hoffmann,  Andreas Kirsch, Timo Petermann, Jochen Rech, Jörg Schäfer, Benjamin Schmitt Björn Schonder, Nico Schonder, Stefan Wagner, Markus Walz, Marc Wetzmüller.

Sportlich wurde der direkte Durchmarsch in die Bezirksklasse (A-Klasse) mit einem denkbar knappen und undankbaren 3. Platz im darauf folgenden Jahr 2003 verpasst.
In den kommenden Jahren wurde das mittlerweile relativ hohe Durchschnittsalter der Mannschaft durch junge Spieler gesenkt. Diese mussten sich allerdings an die Umstellung von der Jugend- zur Aktiven Mannschaft gewöhnen.
In der Saison 2005/2006 verbuchte man im Pokal mit dem Erreichen des Bezirkshalbfinales und der direkten Qualifikation für die 1. Runde im Verbandspokal der nächsten Saison einen achtbaren Erfolg. Mitunter durch die vielen Pokalspiele ging während der Saison oftmals die Luft aus und man musste am Ende der Runde als Tabellenletzter mit einem erstaunlichen Torverhältnis von nur -6 (51 zu 57) in die Kreisklasse absteigen.

Im Frühjahr 2006 knickte nach einem Sturm einer der 4 Holzflutlichtmasten um. In der nachfolgenden Zeit wurden die 4 Holzmasten in Eigenleistung gegen (zum größten Teil gespendete) Stahlmasten ersetzt. In der Saison 2006/07 wurde die B-Jugend Meister der Kreisklasse und stieg in die Bezirksliga auf.

Durch eine Förderaktion der RWE im Jahr 2007 bekam der Sportverein das Material für den Ballfangzaun gestellt und dieser wurde in Eigenleistung komplett erneuert. Wegen der Auflagen bezüglich der dahinter liegenden Landstraße musste der Ballfangzaun auf 6 m erhöht werden. Die Regenwassernutzung wurde neu installiert.

In der Jubiläumssaison 2007/2008 startete die aktive Mannschaft in der Kreisklasse mit 8 Siegen in Folge und war bis dahin Tabellenführer. Nach einem kurzen sportlichen Einbruch im Oktober (4 Spiele ohne Sieg) wurde auf dem 4. Tabellenplatz überwintert, in der Fairplay Tabelle stand man zur Winterpause auf dem zweiten Rang. Am Ende der Runde, wurden junge Spieler vermehrt eingestzt und für nächste Runde getestet - es reichte sportlich nur zu dem 6. Tabellenplatz. Ausnahmsweise stiegen am Ende 4 Mannschaften auf!

Im ersten Halbjahr 2008 wurde die Außenfassade des Sportheims überholt und mit einem Neuanstrich versehen.

Der SV 08 Norheim unterhält 2008 2 aktive und 5 Jugendmannschaften. Im Jugendbereich sind einige Mannschaften zu einer Spielgemeinschaft mit Hüffelsheim und Niederhausen zusammen geschlossen. Die Mitgliederzahl beträgt 249 (davon 36 Turnerfrauen).

In der Saison 2009/2010 wurde der SV in die Kreisklasse Nahe Ost III eingeteilt und musste meist Richtung Meisenheim und Kirn reisen.

Das Sportheim (Innenraum) wurde durch eine Initiative von einigen Spielern (Eric Lorenz, Fathi Cindemir und Arthur Wilms) neu gestrichen - inklusive Theke. Die Jungs hatten schon im Vorfeld erfolgreich die Heimkabine mit Farbe aufgepeppt.

2010 war das Jahr der Gewinne Rund um den Verein. Mitte Februar durfte sich die F Jugend über neue Trainingsanzüge mit Vereinsaufdruck von der Firma Bauhaus freuen.

In der abgelaufende Runde, wurden die aktive Mannschaft im Juni mit dem erreichen des 3. Platzes beim Fair Play Preis ausgezeichnet.

Im Oktober war wiederums die F Jugend nutznießer bei einer Gewinnaktion der Allgemeinen Zeitung & Mainz 05. Hier hatte unser Vereinsmitglied Carsten Wagner für das Team einen Einlauf mit den Profimannschaften gewonnen. Am 31.10. durfte die F Jugend im Spitzenspiel des Spieltages (1. gegen 2. Platz) Mainz 05 - Dortmund mit den 05er Profis ins ausverkaufte Bruchwegstadion einlaufen. Ein ganz besonderer emotionaler Augenblick für die Kids.

Am Sportheim wurde der Eingangsbereich (Windfang) neu gestaltet und die Eingangstür erneuert.

 Auch 2011 ging es weiter mit Gewinne (ein weiterer Dank an C. Wagner). Am 2.5. durfte sich unser Verein bei dem Radiosender Antenne Bad Kreuznach vorstellen und Werbung in eigener Sache machen. Zusätzlich zu diesem Radioauftritt ist unser Verein in die Auslosung gekommen, bei dieser der Verein ein Fest gewinnen konnte. Abgestimmt wurde per Klick im Internet. Hier setzte sich unser Verein am Ende mit 56% der Stimmen durch und gewann die Veranstaltung Party Bash. Diese wurde am 01. Oktober in der Rotenfelshalle erfolgreich gefeiert.

Sportlich blickte der Verein auf eigenständige F, E, B, A und eine aktive Mannschaft stolz zurück.

In der Saison 2011/2012 schaffte der SV durch eine furiose Aufholjagd in der Rückrunde, sich den 2. Platz zu sichern und stieg in die Kreisliga auf. Das Team um Trainer Timo Petermann untermauerte den Aufstiegsplatz durch einen Sieg im drittletzten Spieltag und konnte  seinerseits am spielfreien vorletzten Spieltag schon in Ruhe feiern.
Leider konnte das Team in der darauf folgenden Saison die Klasse nicht halten und stieg durch viele unnötige Niederlage am Ende doch wieder ab in die Kreisklasse.
Im Sommer stand ein Sport- und Familienwochenende im Mittelpunkt des SVN. Hier wurde freitags erstmalig das Strassenturnier in einer Soccer Arena mit Bande ausgespielt. Auch das Jugendturnier fand in der Arena samstags statt. Am Sonntag fanden für die Familien ein Federballtutnier und ein Sommerbiathlon mit einer Laserschußanlage statt. Daneben konnte das DFB Schnupperabzeichen errungen werden.
Nach einer Verjüngung des Kaders wurde in der Saison 2013/2014 für viele überraschend der 2. Platz erreicht. Dadurch stieg die Mannschaft wieder in die B Klasse (Kreisliga) auf. Eigenständig konnte in dieser Spielzeit nur noch eine D Jugend gemeldet werden.